Strandbad

Kommentar zur Strandbad-Stimmungsmache

Spätestens seit dem Beitrag in der Sendung Quer des Bayerischen Rundfunks vom 4.4.2019 (https://www.br.de/mediathek/video/sommer-sonne-spassbremse-strandbaeder-sperren-sprungtuerme-av:5ca667ef7bd20d001abfb358) sollte jedem vernünftigen Menschen klar sein, daß die Anforderungen an die Sicherheitsmaßnahmen in deutschen Strandbädern (Naturbäder etc.) verschärft wurden. Grund ist ein Urteil des BGH vom 23.11.2017 zu einem Badeunfall einer 12-Jährigen. (http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&anz=1&pos=0&nr=80158&linked=pm&Blank=1)

 

In Dießen wurden die erforderlichen Maßnahmen und Möglichkeiten, den Zugang zum dortigen Strandbad St. Alban möglichst uneingeschränkt zu erhalten, bereits 2018 diskutiert und inzwischen auch eine Lösung gefunden. 

Anders in Utting. Hier verschläft die grüne Gemeinde sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, obwohl die Gemeinde als auch die GAL Fraktion im Gemeinderat über Juristen verfügen, die den Handlungsbedarf zumindest hätten erkennen sollen.

Erst eine Anfrage des CSU-Gemeinderates Karl Sauter brachte den Stein auch in Utting ins Rollen. Weitere Untätigkeit hätte wohl im Falle eines Unfalles nicht nur die Gemeinde in die Haftung gebracht sondern auch die Gemeinderäte persönlich.


„Glück gehabt“, dass Karl Sauter die Gemeinde auf dieses Versäumnis und Sicherheitsdefizit aufmerksam gemacht hat – möchte man meinen.

Aber in Utting läuft ja so ziemlich alles in merkwürdigen Bahnen, wenn überhaupt etwas läuft.

Die GAL Fraktion schoss zuerst: „Die böse CSU will das Strandbad schließen“ heißt es da sinngemäß im GAL-Parteipamphlet „Uttilo“, und Schuld sei der Karl Sauter. Der Email-Newsletter der GAL, der uns vorliegt, geht noch viel weiter, soll aber hier nicht weiter kommentiert werden. Auch der SPD Vorstandsvorsitzende fühlt sich aufgerufen, im Landsberger Tagblatt einen dümmlichen Leserbrief über die ach so böse CSU zu veröffentlichen. Die Wogen schlagen hoch, die Hetze gegen die CSU gipfelt letztendlich in klassischem Mobbing mit persönlichen Beleidigungen tätlichen Angriffen auf Gemeinderat Karl Sauter, er wird beleidigt, sein Auto wird zerkratzt usw. 

Wo diese Hetzer anzusiedeln sind, lassen wir hier mal offen. Vorsorglich kommentiert jedenfalls Peter Noll auf der GAL Web-Site, die CSU würde hier „Legenden“ im Vorfeld der Wahl verbreiten. Getroffene Hunde bellen. Und, mit der Wahrheit nimmt man es im GAL-„Uttilo“ wohl nicht allzu genau. 

 

Bleibt zu hoffen, daß die Uttinger Bürger und Bürgerinnen derartiges Foulspiel der GAL nicht tolerieren und deren Hetze bei der nächsten Wahl entsprechend honorieren werden.

 

Sehr schade für Utting, aber durchaus verständlich ist, dass Karl Sauter keine Lust mehr hat in diesem Betriebsklima weiterhin seine Freizeit im Gemeinderat zu opfern. Danke an Karl Sauter für so viele Jahre Einsatz für das Wohl Uttings.

 

PS: Monate, nachdem die CSU den Handlungsbedarf öffentlich machte und entsprechende Lösungsvorschläge vorbrachte, und nach ca. 20.000 EUR Gutachterkosten, konnte der von der GAL ins Spiel gebrachte Gutachter auch nicht viel Neues zur Situation beitragen…